»Wer zu oft Abschiede erlebt hat, sucht Geborgenheit nicht mehr nur an einer Tür.«

Buchbeschreibung

Was, wenn Liebe keine Grenzen kennt?

Ich war gut darin, zu funktionieren.
Disziplin, Leistung, Kontrolle – das war lange mein Fundament. Bis mein Körper begann, sich zu wehren. Erst gegen den Schlaf. Dann gegen die Angst. Und schließlich gegen mich selbst.
Der Anruf aus dem Krankenhaus war der Moment, in dem alles zu kippen begann.
Meine Fassade – weg. Meine Erklärungen – leer. Ich wusste nur noch: Ich musste hier raus. Weg. Abstand.
Ich wollte zur Ruhe kommen.
Stattdessen begegnete ich zwei Frauen, die mein Verständnis von Nähe, Begehren und Verantwortung neu sortierten.
In einer Kommune im Wendland – irgendwo zwischen Gemeinschaft und Rückzug, zwischen Zärtlichkeit und Überforderung – wurde mir klar, dass ich nicht vor mir selbst davonlaufen konnte.
Dass Liebe manchmal eine Zumutung ist. Und manchmal ein Rettungsring.
Ich lernte, was es heißt, Kontrolle loszulassen.
Wie sich Vertrauen anfühlt, wenn niemand von dir verlangt, jemand anderes zu sein.

Und dass Freiheit nicht bedeutet, allein zu sein, sondern gesehen zu werden – auch mit den Teilen, die man lieber verstecken würde.
Und dass es Konstellationen gibt, die sich nicht auf zwei Menschen beschränken.

Das hier ist kein Heldentext.
Es ist eine Geschichte über Erschöpfung, Trauer und Sehnsucht – und darüber, wie sehr Nähe zugleich schmerzen und heilen kann.
Wenn du Bücher suchst, die nicht so tun, als sei alles einfach, dann lies die ersten Seiten.
Vielleicht lässt dich dieses Licht hinter der Tür dann auch nicht mehr los.


Metamour – Licht unter Türen ein Roman für:

  • Für Lesende, die psychologische Nähe mögen und Brüche in Beziehungen aushalten.
  • Für Lesende, die Verlust, Erschöpfung und Sehnsucht ohne Pathos, aber präzise lesen wollen.
  • Für Lesende, die Polyamorie als ernsthafte Suche nach Freiheit und Verantwortung betrachten.

Worum es hier geht

KONTROLLE

Wenn der Alltag zur Rüstung wird, merkt man erst spät, wie schwer sie ist. Und wie wenig sie schützt, sobald etwas kippt.

NÄHE

Nähe kann tragen – und überfordern. Nähe ist hier kein Ziel, sondern ein Raum, in dem man sich bewähren muss.

FREIHEIT

Freiheit ist nicht Abwesenheit von Bindung. Sondern die Frage, ob man bleiben kann, ohne sich zu verlieren.

🔗Leseprobe

📚 Es ist kein einfacher Roman. Aber vielleicht deiner.

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Oder du hörst gleich hier in mein Hörbuch rein

🎧- Teil 1

🎧- Teil 2

🎧- Teil 3

🎥Wer spielt mit?

Die Geschichte dreht sich um die komplexen und vielschichtigen Charaktere Ole, Lotta und Anne. Jeder von ihnen bringt seine eigenen Herausforderungen, Hoffnungen und Träume mit, was die Handlung lebendig und fesselnd macht.

Ole ist ein Außenseiter. Mit 35 Jahren leidet er infolge einer traumatischen Kindheit unter schweren Depressionen.

Er ist ein Workaholic und als Informatiker lieber mit technischen Herausforderungen und seiner Karriere beschäftigt als mit seinen Gefühlen und seinen Mitmenschen.

So zieht er sich von ihnen zurück, bevor er merkt, dass er ihre Nähe zur Beruhigung und Heilung braucht.

Lotta ist das Kind zweier Hippies, die auf dem Hippie Trail auf La Gomera hängen geblieben sind. Die 32-Jährige ist polyamourös, ausgeglichen und hat das Ziel, in Harmonie und Frieden mit sich und der Umwelt zu leben.

Anne wird Oles Mitstreiterin. Die 28-jährige Lehramtsstudentin leidet unter ihrer verdrängten Bisexualität und ihrem übermächtigen, spießigen Vater. Sie hat den Wunsch, mehr zu sein als nur ein Objekt der Begierde. Bis es soweit ist, lebt sie ihre Wut durch Sportanorexie aus.

Was sind die Hauptthemen?

Ein zentrales Thema des Gegenwartsromans Metamour - Licht unter Türen Verlust, Burnout und das Ausloten unkonventioneller Beziehungsmodelle wie Polyamorie, die den Protagonisten Ole und seine Reisebegleiterin Anne zur Auseinandersetzung mit Eifersucht und traditionellen Beziehungsmustern zwingen.

Während der Reise setzen sich die Figuren auch mit ihrer Vergangenheit, ihrer Sozialisation und komplizierten Familienverhältnissen auseinander, die sich auf die zwischenmenschliche Dynamik auswirken. Der Roman erforscht die Themen Trauma und Heilung und zeigt Oles innere Wandlung als Symbol für seine Öffnung zu einem neuen Lebensstil.

FAQs

Warum hast Du das Buch geschrieben

2008 wurde ich überraschend arbeitslos, weil mein amerikanischer Arbeitgeber von einem Tag auf den anderen beschloss, seine EMEA-Niederlassung zu schließen.
Zu dieser Zeit war das Fernsehen voll mit Reportagen zum Thema: 40 Jahre Sommer der Liebe und ich fragte mich, was wohl passieren würde, wenn so ein verkopfter, eigentlich gestresster IT-Spezialist, der kurz vor dem Burnout steht oder ihn schon längst erreicht hat, auf ein gechilltes Hippie-Kind trifft?
Diese Frage stellte ich mir immer wieder und träumte mich dabei weit weg.
Und so führte eins zum anderen, bis ich irgendwann beschloss, daraus eine Geschichte zu machen.

Was ich damals nicht wusste, war, dass Ole und Anne zum größten Teil mein altes Ego waren. Dafür habe ich fünf Jahre lang einen Therapeuten aufgesucht. Danke, Frau Saftig.

Was hat dich an der Frage so fasziniert?

Ich glaube, es war der Widerspruch. Ich träume seit jeher von einem einfachen, gemeinschaftlichen Leben, wo alle für einander da sind und einander helfen. Denn ich würde gerne mit ein paar Gleichgesinnten in einem großen Haus zusammenleben, mit vielen Gemeinschafträumen.  So ein Leben wäre genau das Gegenteil von dem, wie ich aufgewachsen bin und oft meinen Alltag erlebe.

Dort gilt es täglich technische Probleme zu meistern, Fehler zu suchen, und zu beheben.

Dabei begegnen mir oft viele rücksichtslose und egoistische Menschen, denen ihr Verhalten anderen gegenüber völlig egal ist und ich merke mittlerweile, dass ich oft ähnlich reagiere, weil mir deren Verhalten völlig gegen den Strich geht.

Daher habe ich diese Utopie erschaffen, um sie mir wenigstens im kleinen zu erhalten.

 

Was genau meinst du damit, du hast diese Utopie erschaffen?

Mit Utopie meine ich die von mir erdachte Lebensform, in der die meisten meiner Figuren zusammenleben.
Das betrifft nicht nur ihre Art zu lieben, die meistens polyamorös ist, sondern auch ihre Art zu handeln, sowohl privat als auch beruflich, denn ich habe mich gefragt, wie man die Werte und Ziele der Blumenkinder von damals in der heutigen Zeit erhalten kann.
So kam mir die Idee der HFNCI (Hippe Freaks New Community international), die ideologisch und ökonomisch genau das geschafft hat, indem sie das Miteinander in den Mittelpunkt stellt, ohne allzu große wirtschaftliche Interessen und dabei nachhaltig agiert.

Neugierig? Dann entdecke die Welt von Metamour.

Tauche ein in die oft skurrilen, aber herzerwärmenden Geschichten von Ole, Lotta und Anne und erlebe, wie man Konventionen in Frage stellen und die Vielschichtigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen feiern kann.

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