Über mich, den Autor

Moin, mein Name ist Jörn Holtz – schön, dass du hier bist.

Ich bin Jahrgang 1969 und lebe mit meiner Frau in meiner Heimatstadt Kiel. Beruflich bin ich seit meiner Ausbildung in der IT-Branche zu Hause. Heute arbeite ich im weltweiten Support für ein erklärungsbedürftiges technisches Produkt und schule Mitarbeitende sowie Partner. Ein Beruf, der Struktur verlangt, Präzision – und oft einen klaren Kopf.

Die Idee zur Buchreihe Metamour entstand 2008 in einer Phase, in der genau dieser klare Kopf plötzlich ins Wanken geriet. Mein damaliger amerikanischer Arbeitgeber schloss von einem Tag auf den anderen seine EMEA-Niederlassung, und ich fand mich unerwartet arbeitslos wieder.

Gleichzeitig war das Fernsehen voll von Rückblicken auf 40 Jahre Sommer der Liebe. Diese Bilder trafen mich mehr, als ich erwartet hatte. Und ich begann mich zu fragen:

Was würde passieren, wenn ein verkopfter, dauerhaft gestresster IT-Spezialist – vielleicht kurz vor dem Burnout, vielleicht schon darüber hinaus – auf ein entspanntes, freigeistiges Hippie-Kind träfe?

Diese Frage ließ mich nicht mehr los. Ich stellte sie mir immer wieder, spielte sie gedanklich durch, träumte mich weit weg aus meinem Alltag. Und irgendwann merkte ich, dass daraus mehr geworden war als ein Gedankenspiel.

So führte eins zum anderen, bis ich beschloss, aus dieser Idee eine Geschichte zu machen.

Mit Metamour lade ich dich ein, mir in eine utopische Welt zu folgen – eine Welt, in der es um Liebe geht und um Verlust, um Nähe, Zweifel und Selbstfindung. Und um die Frage, was passiert, wenn Menschen einander begegnen, die eigentlich aus völlig unterschiedlichen Welten stammen.

Wenn mich jemand fragen würde, was das Besondere an meinen Büchern ist, würde ich Folgendes antworten:

»Meine Romane leben von der Nähe zu den Figuren. Mich interessiert weniger das Spektakuläre als das, was darunter liegt: die Widersprüche, die Zweifel, die unausgesprochenen Wünsche. Ich erzähle von Menschen in Momenten, in denen etwas ins Rutschen gerät – leise, manchmal schmerzhaft, manchmal überraschend komisch.

Dabei versuche ich, Emotionen und Beziehungen so ehrlich wie möglich darzustellen, ohne sie zu vereinfachen oder zu erklären. Humor darf sein, aber er ist oft subtil, manchmal schräg, nie laut. Sprache ist für mich kein bloßes Mittel zum Zweck, sondern ein Raum, in dem Bilder entstehen dürfen und Bedeutungen mitschwingen.

Meine Geschichten sollen den Leser nicht nur unterhalten, sondern ihn hineinziehen – in Gedanken, Gefühle und Fragen, die vielleicht auch seine eigenen sind. Wenn man ein Buch von mir zuschlägt und noch einen Moment still bleibt, weil etwas nachhallt, dann habe ich mein Ziel erreicht.«